Heim & Haus, 11.07.2008

Erst vor kurzem habe ich angekündigt, daß ja heute mein Telefonanschluss umzieht. Und wegen der komplett neu verlegten Elektrik und einiger im Keller lose und definitiv meiner Wohnung zuzuordnenden Kabel ging ich nicht davon aus, daß dies ein reibungsloses Unterfangen werden würde.

Sowohl Deutsche Telekom als auch Versatel haben mir aber heute demonstriert, daß auch diese beiden TK-Unternehmen durchaus in der Lage sind, reibungslos und Hand in Hand einen koordinierten Umzug eines Telefon- und Internet-Anschlusses auf die Kette zu bringen, denn diesen Post hier schreibe ich euch gerade aus meiner neuen Wohnung und über einen klaglos in Betrieb genommenen brandneuen Telefonanschluss.

Der ansonsten freundliche und hilfsbereite Herr von der Telekom fluchte heute vormittag zwar wie ein Rohrspatz über die Hammerwerfer von Elektriker, die es für unter ihrer Würde fanden, die Telefonkabel wenigstens exakt bis zum Hausverteiler im Keller zu legen, bemühte sich jedoch trotzdem, diesen Schritt dann selbst zu erledigen, und durch eine glückliche Fügung war das im Keller baumelnde Kabel auch noch das richtige (nämlich der neue Anschluss im Arbeitszimmer, nicht der für mich nutzlose Altanschluss im Flur), und nach einiger Asterei, das Kabel durch ein eigentlich viel zu kleines Löchlein zu zwängen, sowie einem feinen kleinen Stromschlag mit 96V ISDN-Spannung für den Techniker war das Auflegen der Leitung binnen weniger Minuten erledigt.

Der kleine Fitscher für den Techniker war dann auch das Zeichen, daß in der Vermittlungsstelle schon alles gelegt war, was wir durch einen kurzen Anruf auf meinem eigenen Anschluss sekundenschnell belegen konnten.

Gerade habe ich nun die DSL-Ausrüstung aus der alten Wohnung abgeholt und angestöpselt, und siehe da, alles funktioniert wie nicht erwartet und dennoch erhofft. Zur Abwechslung also mal statt Bashe für die TK-Riesen ein feines Dankeschön an alle Beteiligten, das macht Hoffnung, daß selbige doch noch für die Servicewüste Deutschland besteht.

Heim & Haus, 07.07.2008

So, sooooo…..

Seit Sonntag ist meine neue Wohnung endlich so gut wie bezugsfertig; wir haben bis auf eine einzige Leiste sämtliche Fußleisten verlegen (bzw. mittels Silikon elegant und unsichtbar an den vorhandenen Holzfußleisten ankleben) können - das eine störrische Miststück war plötzlich und aus heiterem Himmel genau zwei Millimeter zu lang und die Flex dummerweise schon zurückgebracht. Da müssen wir die Tage also nochmal kurz ran, aber das ist letztendlich ein Kindergeburtstag.

Ich muss sagen, nun, so mit den drei Laminatböden und den Alfer-Wandabschlussprofilen und den selbstgekanteten Edelstahlleisten für Arbeits- und Schlafzimmer sieht das extrem edel aus. War die letzten drei Wochenenden aber auch eine Heidenplackerei, das kann ich euch sagen….

Hundertprozentig zufrieden bin ich aber noch nicht so ganz, denn bei der Kernsanierung haben die Hammerwerfer von Elektriker doch allen Ernstes vergessen, den Flur im Sicherungskasten zu verkabeln, und so habe ich weder Licht noch Strom im Flur. An die Kellerräume haben se auch nicht gedacht, die sind auch saft- und kraftlos, und damit dummerweise auch der Anschluß in der Waschküche. Seit ner Woche weiß der Vermieter Bescheid, die Elektriker haben sich jedoch noch nicht gemeldet. Also hab ich heute nochmal was Stress gemacht, damit der Vermieter seinerseits was Druck macht. Zur Not wird ab nächster Woche gleich mal die Miete gemindert, is schließlich ein eklatanter Mangel, wenn nur Teile der Elektrik funktionieren, gell.

Ich bin allerdings relativ sicher, daß Immeo da eigentlich nichts für kann, denn bisher wurde jede meiner Reklamationen unverzüglich an die Handwerker weitergereicht. So habe ich letzte Woche zwei trübe Fenster im Wohnzimmer bemängelt (was man erst nach hartnäckigem Putzen der Scheiben feststellen konnte, daher fiel das bei der Übernahme noch nicht auf), und prompt meldete sich ein Glaser, der am Samstag auch zum Ausmessen schon da war. Was solls, die müssen den Druck dann halt durchreichen.

Am Freitag ist vorgesehen, meinen Telefonanschluss zur neuen Wohnung zu verlegen, Versatel hat den Termin verbindlich und schriftlich bestätigt. Ich fürchte dennoch, daß dies hier für einige Zeit mein letzter Eintrag werden könnte, denn ich bin mir nicht sicher, ob denn der Telefonanschluss bei der Sanierung sauber bis in den Kelleranschluss verkabelt worden ist, und das könnte insofern also noch ein böses Erwachen geben.

Ich sage daher mal vorsorglich “bis die Tage”, und ihr dürft mir sehr gern die Daumen drücken, daß alles einschließlich des für Samstag geplanten eigentlichen Umzugs über die Bühne gehen wird.

Hasta la vista, I’ll be back ;)

Heim & Haus, 30.06.2008

Wie meine werten Leser ja wissen, stehe ich derzeit im Begriff in mein neues Domizil umzuziehen. Bevor es damit aber in etwa zwei Wochen endgültig so weit ist, hat irgendjemand, dessen Existenz ich nicht kategorisch ausschließe, noch eine Menge Schweiss davorgesetzt. Unter anderem hieß es an den letzten beiden Wochenenden für mich, ca. 50qm Laminat in drei Zimmern zu verlegen.

Letzten Samstag hätte ich mir dabei beinahe eine Anwartschaft auf den Darwin Award 2008 verdient, doch ein Schutzengelchen hat auf einen Schlag meine Jahresration Glück in die Waagschale geworfen und mein vorzeitiges Ableben durch Genickbruch verhindern können.

Was genau ist passiert? Nun, zwei Zimmer waren schon fertig, mein Kumpel und ich haben praktisch jede noch so dämliche Sicherheitsvorschrift bei der Arbeit berücksichtigt, doch ein kleines Detail haben wir übersehen - ein sperrangelweit geöffnetes Wohnzimmerfenster (gutes altes Holzfenster mit Doppelverglasung, locker 30 Jahre alt, ca. 40-50 Kilo schwer). Wir waren gerade dabei, den ersten Meter Trittschalldämmung zu verlegen und an einer etwas pfriemeligen Ecke zurecht zu schneiden. Als ich mit meinem Schnitt fertig war, wollte ich aus der Sitzhocke aufstehen, und dabei haben wir beide nicht bemerkt, daß sich durch Zugluft dieses Fenster genau über mich bewegt hatte.

So kam was kommen musste, ich stand mit soviel Schwung auf, daß ich genau mit dem Halsansatz am Nacken mit voller Wucht genau von unten und offenbar recht mittig unter das Fenster geknallt bin. Der Schwung war so groß, daß es das Fenster locker aus seiner Verankerung gehoben hat (man muss dazu sagen, daß die Lagerholme mit knapp 3cm sträflich kurz ausgefallen sind) und es anschließend weitere lockere 30cm in die Luft stieg, um dann mit zunehmendem Schwung wieder runterzukommen. Dabei prallte es mit seiner unteren rechten Ecke etwa in Höhe meiner rechten Niere wenige Zentimeter neben meiner Wirbelsäule auf, rutschte ab und knallte schlussendlich auf dem Estrichboden auf.

Der Estrich federte offenbar den Aufprall ganz gut ab, denn außer einer nur wenige Millimeter breiten Absplitterung am Holzrahmen hat das Fenster nichts abbekommen.

Mein Körper kann das nicht so ganz von sich sagen. Am Nacken habe ich eine Strieme davongetragen, die wir erst gar nicht bemerkten (erst gestern haben wir sie zufällig entdeckt, und es brannte an der Stelle etwa wie ein leichter Sonnenbrand), und rund um die Aufprallstelle an meinem Rücken, die man wohl guten Gewissens als Quetschung bezeichnen kann, ziert derzeit ein reichlich handtellergroßer Bluterguss meinen Astralkörper.

Nachdem wir kurz feststellten, daß ich mich noch rühren konnte und nicht blutete wie ein Schwein, haben wir unwillkürlich wie im Werbespot eines bekannten Baumarktes reagiert - zuerst wurde das Fenster auf Schäden untersucht, anschließend einfach mit der Arbeit fortgefahren. Das einzige das zählt ist das Projekt, you know ;)

Zwei Tage nach dem Ereignis etwas nüchtern betrachtet, stelle ich fest, daß ich mein Glück wohl unter anderem meiner einfach mörderischen Nackenverspannung verdanken könnte, die mich seit mehr als zwei Wochen geplagt hat und dafür verantwortlich war, daß mein Nacken steinhart war. Etwas weniger Widerstand, und das Genick hätte durch sein können. Die Verspannung ist seitdem übrigens weg, so als wäre ich bei nem 1a Masseur gewesen ;)

Die Böden sind seit gestern nun übrigens soweit fertig verlegt, es fehlen nun nur noch die Bodenleisten rundrum. Schlaf- und Arbeitszimmer bekommen auf 90° gekantete Edelstahlwinkel (20mm hoch, 30mm breit, 2mm dick) verpasst, das Wohnzimmer erhält Alu-Wandabschlussprofile von Alfer; schweineteuer das Zeuch, aber sieht einfach nur genial aus.

Heim & Haus, 15.06.2008

So, meine lieben LeserInnen, so langsam aber sicher geht das Wullachen in Sachen Umzug los. Morgen stehen die Übernahme der neuen Wohnung und das Aufmaß für die schicke neue Einbauküche an, und ich werde mit den ersten Transportfuhren loslegen.

Sinnvollerweise beginne ich mit den Kellerräumen, dort zwei Metall-Regale aufzubauen, die ich hier in den Alträumen noch unaufgebaut herumliegen habe. Im nächsten Schritt ergibt sich so schon zusätzlicher Platz für ein sinnvolles Entrümpeln - alles, was demnächst der Sperrmüll abholen soll, kann dann im größeren der beiden Kellerräume zwischengelagert werden.

Mitte Juli ist es dann soweit…. langsam aber sicher werde ich auch eine Spur fickrig :)

Leben an sich, 12.06.2008

Heute ist mir bei Mäckes der Hattrick in der wohl schwierigsten Disziplin in Sachen Fastfood-Ketten gelungen - nämlich eine Bestellung aufzugeben, ohne durch Rückfragen irgendwelcher Art unterbrochen zu werden. Und ein Hattrick ist’s geworden, da es binnen eines Monats der dritte Treffer dieser Art geworden ist.

Eigentlich kann ich sogar noch erhöhten Schwierigkeitsgrad geltend machen, denn es waren auch drei verschiedene Restaurants in drei verschiedenen Städten ;)

Stellt sich unmittelbar die Frage, ob es dafür auch schon eine Kategorie im Guinessbuch gibt, und wie wohl der aktuelle Rekordstand wohl ausfallen müßte.

Pages:  « 1 2 3 ...6 7 8 9 10 ...70 71 72 »