Heim & Haus, 14.07.2008

Es ist geschafft, letzten Samstag habe ich mein neues Domizil im wunderschön ländlichen Essen-Gerschede offiziell bezogen. Nicht im Ruhrgebiet Ansässige (ich denke da beispielsweise an meinen allemannischen Freund Basti) können es üblicherweise schon nicht glauben, wenn man ihnen von den grünen Park- und Waldgebieten im Ruhrgebiet erzählt, bis sie es mit eigenen Augen sehen - aber daß es mitten im größten Ballungsgebiet dieser schönen Republik noch Stadtteile gibt, die regelrecht dörflichen Charakter haben, dürfte noch schwerer zu vermitteln sein ;) Basti, daß ich hier quasi direkt gegenüber, Luftlinie ca. 200m entfernt, sogar einen Bauernhof liegen habe, auf dem es Schafe, Ziegen, Esel und Gänse gibt, wirst du mir ohne es mit eigenen Augen zu sehen und mit eigener Nase zu riechen wahrscheinlich erst gar nicht abnehmen wollen ;)

Doch zurück zum Thema. Also, vorgestern ging mein Umzug über die Bühne - beziehungsweise der letzte Akt desselben, wenn man es ganz genau nimmt, denn in den letzten vier Wochen habe ich eigentlich jedesmal, wenn ich irgendetwas in der neuen Wohnung gehandwerkt habe, zuvor den Kofferraum meines alten Japaners vollgeladen und auf diese Weise nach und nach schon sämtlichen Kleinkram rübergekarrt, der sich noch einigermaßen bequem und ohne Überladung des Wagens transportieren ließ. Das hatte den Vorteil, daß meine Freunde und ich am Wochenende wirklich nur noch sperrige Großmöbel schleppen mussten, die nun wirklich nicht in kleinere Fahrzeuge als Kleintransporter der Sprinter-Klasse zu packen gewesen wären.

Pünktlich erschien mein halbes Dutzend Hilfskräfte zwischen 0815 und 0840, und kurz nach 0900 hatten wir schon die erste Ladung komplett verpackt - wohlgemerkt mit den schlimmsten Möbeln, die wir überhaupt zu transportieren hatten, in erster Linie also drei recht sperrigen Couchteilen. Das muss wohl daran gelegen haben, daß alle Beteiligten über ein ausgeprägt gutes räumliches Denkvermögen verfügten, was gegenseitige Anweisungen wie “und nun das Ganze kurz um die Querachse kippen und dann hochkant durch die Tür” leicht verständlich gestaltete.

Insbesondere ein zwei Meter breites Couchsegment hatte mir sehr große Sorgen gemacht, da es in der neuen Wohnung rechnerisch mit nur 6cm Spielraum zwischen Boden und Decke und wegen der besonderen Enge der kleinen Diele nur fast hochkant durch die Wohnungstür zu schaffen war. Irgendwie ist es uns aber gelungen, das Ding in quasi unmöglicher Art und Weise zu drehen/verwinden, daß wir am Zielort angekommen praktisch keinerlei Probleme mit dem Hereintragen hatten.

Fuhre Nummer Zwei, gleichzeitig auch die letzte Ladung, hatten wir dann schon mittags wieder ausgeladen. Damit war dies der schnellste und reibungsloseste Umzug, den ich in meinem sozialen Umfeld je mitgemacht habe, und meinen Freunden erging das zum größten Teil genauso. Obendrein haben wir es geschafft, weder in der alten noch der neuen Wohnung Macken in Decken, Türen oder Wände zu schlagen, es ist kein Möbel beschädigt worden (und dabei geht doch eigentlich IMMER irgend etwas zu Bruch), und so ist der absolut einzige Verlust den ich zu beklagen habe ein kleiner Pinnüppel eines meiner Billyregale.

An dieser Stelle daher nochmal mein allerherzlichster Dank an alle Freunde, Bekannte und Kollegen, die mit angepackt haben und diesen Umzug in dieser Form erst möglich machten.

Aus der Erfahrung der letzten Wochen heraus kann ich daher nun mit einigen Tipps aufwarten, die sicher auch anderen dabei helfen, ebenso positive Erfahrungen mit dem Umziehen zu machen.

  • Sobald ihr die Kündigung eurer alten Wohnung auf den Weg gebracht habt und auf den Rückschein und die Kündigungsbestätigung durch den Vermieter wartet, fangt an eure Keller und ggf. vorhandene Dachböden radikal zu entrümpeln. Die weitaus meisten Menschen machen den extremen Fehler, sich zu allerletzt um diese Räumlichkeiten zu kümmern. Das hat den unangenehmen Nebeneffekt, daß gerade hier, wo sich doch in der Regel das meiste entsorgbare Zeuch anstaut, der Zeitdruck gegen Ende der Kündigungsfrist zuschlägt, man deshalb nicht richtig entrümpelt und bergeweise Schrott in die neuen Kellerräume mitschleppt. Ich habe hingegen erst meine Keller entrümpelt und radikal sämtliche Zeitschriften, die ich jahrelang gehortet und doch nie wieder gelesen habe, dem Recycling überantwortet. Das hat den Vorteil, daß ich nun keine Altlasten mehr rüberkarren musste, die Industrie freute sich über jede Menge wertvoller Rohstoffe, und ich habe nun volle Zeit und Konzentration für meine neue Wohnung statt mich noch um alten Kram der alten Bude kümmern zu müssen.
  • Kurz nach der Kündigungsbestätigung solltet ihr bei eurem TK-Anbieter den Telefon- und Internetanschluss ummelden und dabei einen Wunschtermin ca. 6 -7 Wochen ab Tagesdatum der Ummeldung anvisieren. Dann besteht eine realistische Chance, daß das auch tatsächlich so gut klappt wie in meinem Fall.
  • Machts wie ich und nutzt jede Gelegenheit, schonmal Kleinzeug in die neue Wohnung mitzunehmen, sobald ihr die Butze vom neuen Vermieter übernommen habt und zwecks Renovierung und dergleichen schon in die Räume reinkönnt. Das spart enorm Zeit und Nerven am eigentlichen Umzugstag, und vor allen Dingen geht ihr euren Helfern dann nicht mit noch pickepackevollen Regalen und Schränken auf den Sack, die erst noch leergemacht werden müssen. Ganz nebenbei behaltet ihr so die volle Kontrolle darüber, was in welcher Kiste landet (beschriften!!!!), statt daß am Ende alles hopplahopp gehen muss und dann kein Schwein mehr weiß was worin gelandet ist.
  • Nutzt auch diese Gelegenheit des sukzessiven Ausräumens der Schränke, radikal auszumisten. Solltet ihr noch ungeöffnete Kisten vom vorigen Umzug finden, werft diese erbarmungslos weg. Ihr habt den Inhalt in den letzten Jahren offensichtlich eh nicht vermisst, also weg damit.
  • Wenn ihr die neue Wohnung erst noch selbst renovieren müßt (ich hatte ja Glück und musste mich nur noch um den Bodenbelag in drei Räumen kümmern), macht einen Raum nach dem anderen. Also konket: macht den ersten Raum komplett fertig, dann erst geht den zweiten an und so weiter. Hat nämlich den Vorteil, die schon fertigen Räume als Lager nutzen zu können. Wenn ihr außerdem so schlau seid und weniger wichtige Räume wie Arbeits- oder Lesezimmer zuerst anzugehen, stresst ihr euch auch später mit dem Auspacken von Kisten und Aufbauen von Schränken und Regalen nicht.
  • Meldet euch wo immer es möglich ist, etwa eine Woche vor dem tatsächlichen Umzug online um. Insbesondere die meisten Banken und Versicherungen bieten dazu schon lange Onlineformulare an. Das spart euch jede Menge Porto und die Finanzfuzzis haben weniger Arbeit mit dem Einpflegen bzw. Plausiprüfen der neuen Anschrift. In einigen Städten kann man sich sogar inzwischen bei der Stadt selbst online ummelden.
  • Kümmert euch frühzeitig um eure Helfer. Verlasst euch dabei nicht auf Familienangehörige, insbesondere nicht wenn diese im Schichtdienst arbeiten. Diese Erfahrung musste ich dieses Mal machen, daß außer dem Freund meiner Schwester genau am Umzugstag kein Familienmitglied verfügbar war - jedenfalls nicht vor dem späten Nachmittag, wenn schon längst alles gelaufen ist. Erinnert eure Freunde, die ihr als Helfer gewinnen konntet, rechtzeitig an den Umzugstermin, damit nicht doch noch ungeplant etwas dazwischen kommt. Je nach Größe der Wohnung und Menge der noch zu transportierenden Großmöbel sollten sechs bis zehn Helfer ausreichen. Wenn es möglich ist, immer eine gerade Anzahl Helfer organisieren, und optimal ist es, wenn immer ein paar Leute an alter und neuer Wohnung bleiben, denn dann können die einen schon neues Zeug aus der Wohnung raustragen, während die übrigen gerade zur neuen Wohnung fahren oder dort schon mit dem Aufbau der letzten Ladung beschäftigt sind. Das verkürzt den gesamten Zeitraum enorm, wenn man das Potenzial nutzen kann.
  • Sorgt für ausreichend Getränke und Handtücher in alter und neuer Wohnung für alle Helfer. Seht zu, daß ihr für Verpflegung sorgt oder ein Pizzataxi in Reichweite habt. Das hebt Stimmung und Motivation im TEAM enorm.
  • Last but not least: nie die Geduld verlieren und vor allen Dingen nicht planlos ans Möbelschleppen gehen. Die wahrscheinlich schwierigsten Möbel müssen als erstes in den Laster rein, damit sie als letztes ausgepackt werden müssen. Dann hält man sich nicht unnötig lange auf, denn das einfache Zeug ist schneller reingetragen und hebt die Motivation, die schwierigen Möbel anzugehen.

Eigentlich sollte man meinen, daß vieles davon Binsenweisheiten sind. Dennoch befolgen offenbar die wenigsten Leute diese einfachen Grundregeln, was immer wieder zu viel Frust und Heulerei insbesondere der weiblichen Haushaltsteilnehmer führt. Und das muss doch nicht sein, oder könnt ihr flennende Frauen etwa gut ertragen? :D

Heim & Haus, 11.07.2008

Erst vor kurzem habe ich angekündigt, daß ja heute mein Telefonanschluss umzieht. Und wegen der komplett neu verlegten Elektrik und einiger im Keller lose und definitiv meiner Wohnung zuzuordnenden Kabel ging ich nicht davon aus, daß dies ein reibungsloses Unterfangen werden würde.

Sowohl Deutsche Telekom als auch Versatel haben mir aber heute demonstriert, daß auch diese beiden TK-Unternehmen durchaus in der Lage sind, reibungslos und Hand in Hand einen koordinierten Umzug eines Telefon- und Internet-Anschlusses auf die Kette zu bringen, denn diesen Post hier schreibe ich euch gerade aus meiner neuen Wohnung und über einen klaglos in Betrieb genommenen brandneuen Telefonanschluss.

Der ansonsten freundliche und hilfsbereite Herr von der Telekom fluchte heute vormittag zwar wie ein Rohrspatz über die Hammerwerfer von Elektriker, die es für unter ihrer Würde fanden, die Telefonkabel wenigstens exakt bis zum Hausverteiler im Keller zu legen, bemühte sich jedoch trotzdem, diesen Schritt dann selbst zu erledigen, und durch eine glückliche Fügung war das im Keller baumelnde Kabel auch noch das richtige (nämlich der neue Anschluss im Arbeitszimmer, nicht der für mich nutzlose Altanschluss im Flur), und nach einiger Asterei, das Kabel durch ein eigentlich viel zu kleines Löchlein zu zwängen, sowie einem feinen kleinen Stromschlag mit 96V ISDN-Spannung für den Techniker war das Auflegen der Leitung binnen weniger Minuten erledigt.

Der kleine Fitscher für den Techniker war dann auch das Zeichen, daß in der Vermittlungsstelle schon alles gelegt war, was wir durch einen kurzen Anruf auf meinem eigenen Anschluss sekundenschnell belegen konnten.

Gerade habe ich nun die DSL-Ausrüstung aus der alten Wohnung abgeholt und angestöpselt, und siehe da, alles funktioniert wie nicht erwartet und dennoch erhofft. Zur Abwechslung also mal statt Bashe für die TK-Riesen ein feines Dankeschön an alle Beteiligten, das macht Hoffnung, daß selbige doch noch für die Servicewüste Deutschland besteht.

Heim & Haus, 07.07.2008

So, sooooo…..

Seit Sonntag ist meine neue Wohnung endlich so gut wie bezugsfertig; wir haben bis auf eine einzige Leiste sämtliche Fußleisten verlegen (bzw. mittels Silikon elegant und unsichtbar an den vorhandenen Holzfußleisten ankleben) können - das eine störrische Miststück war plötzlich und aus heiterem Himmel genau zwei Millimeter zu lang und die Flex dummerweise schon zurückgebracht. Da müssen wir die Tage also nochmal kurz ran, aber das ist letztendlich ein Kindergeburtstag.

Ich muss sagen, nun, so mit den drei Laminatböden und den Alfer-Wandabschlussprofilen und den selbstgekanteten Edelstahlleisten für Arbeits- und Schlafzimmer sieht das extrem edel aus. War die letzten drei Wochenenden aber auch eine Heidenplackerei, das kann ich euch sagen….

Hundertprozentig zufrieden bin ich aber noch nicht so ganz, denn bei der Kernsanierung haben die Hammerwerfer von Elektriker doch allen Ernstes vergessen, den Flur im Sicherungskasten zu verkabeln, und so habe ich weder Licht noch Strom im Flur. An die Kellerräume haben se auch nicht gedacht, die sind auch saft- und kraftlos, und damit dummerweise auch der Anschluß in der Waschküche. Seit ner Woche weiß der Vermieter Bescheid, die Elektriker haben sich jedoch noch nicht gemeldet. Also hab ich heute nochmal was Stress gemacht, damit der Vermieter seinerseits was Druck macht. Zur Not wird ab nächster Woche gleich mal die Miete gemindert, is schließlich ein eklatanter Mangel, wenn nur Teile der Elektrik funktionieren, gell.

Ich bin allerdings relativ sicher, daß Immeo da eigentlich nichts für kann, denn bisher wurde jede meiner Reklamationen unverzüglich an die Handwerker weitergereicht. So habe ich letzte Woche zwei trübe Fenster im Wohnzimmer bemängelt (was man erst nach hartnäckigem Putzen der Scheiben feststellen konnte, daher fiel das bei der Übernahme noch nicht auf), und prompt meldete sich ein Glaser, der am Samstag auch zum Ausmessen schon da war. Was solls, die müssen den Druck dann halt durchreichen.

Am Freitag ist vorgesehen, meinen Telefonanschluss zur neuen Wohnung zu verlegen, Versatel hat den Termin verbindlich und schriftlich bestätigt. Ich fürchte dennoch, daß dies hier für einige Zeit mein letzter Eintrag werden könnte, denn ich bin mir nicht sicher, ob denn der Telefonanschluss bei der Sanierung sauber bis in den Kelleranschluss verkabelt worden ist, und das könnte insofern also noch ein böses Erwachen geben.

Ich sage daher mal vorsorglich “bis die Tage”, und ihr dürft mir sehr gern die Daumen drücken, daß alles einschließlich des für Samstag geplanten eigentlichen Umzugs über die Bühne gehen wird.

Hasta la vista, I’ll be back ;)

Heim & Haus, 30.06.2008

Wie meine werten Leser ja wissen, stehe ich derzeit im Begriff in mein neues Domizil umzuziehen. Bevor es damit aber in etwa zwei Wochen endgültig so weit ist, hat irgendjemand, dessen Existenz ich nicht kategorisch ausschließe, noch eine Menge Schweiss davorgesetzt. Unter anderem hieß es an den letzten beiden Wochenenden für mich, ca. 50qm Laminat in drei Zimmern zu verlegen.

Letzten Samstag hätte ich mir dabei beinahe eine Anwartschaft auf den Darwin Award 2008 verdient, doch ein Schutzengelchen hat auf einen Schlag meine Jahresration Glück in die Waagschale geworfen und mein vorzeitiges Ableben durch Genickbruch verhindern können.

Was genau ist passiert? Nun, zwei Zimmer waren schon fertig, mein Kumpel und ich haben praktisch jede noch so dämliche Sicherheitsvorschrift bei der Arbeit berücksichtigt, doch ein kleines Detail haben wir übersehen - ein sperrangelweit geöffnetes Wohnzimmerfenster (gutes altes Holzfenster mit Doppelverglasung, locker 30 Jahre alt, ca. 40-50 Kilo schwer). Wir waren gerade dabei, den ersten Meter Trittschalldämmung zu verlegen und an einer etwas pfriemeligen Ecke zurecht zu schneiden. Als ich mit meinem Schnitt fertig war, wollte ich aus der Sitzhocke aufstehen, und dabei haben wir beide nicht bemerkt, daß sich durch Zugluft dieses Fenster genau über mich bewegt hatte.

So kam was kommen musste, ich stand mit soviel Schwung auf, daß ich genau mit dem Halsansatz am Nacken mit voller Wucht genau von unten und offenbar recht mittig unter das Fenster geknallt bin. Der Schwung war so groß, daß es das Fenster locker aus seiner Verankerung gehoben hat (man muss dazu sagen, daß die Lagerholme mit knapp 3cm sträflich kurz ausgefallen sind) und es anschließend weitere lockere 30cm in die Luft stieg, um dann mit zunehmendem Schwung wieder runterzukommen. Dabei prallte es mit seiner unteren rechten Ecke etwa in Höhe meiner rechten Niere wenige Zentimeter neben meiner Wirbelsäule auf, rutschte ab und knallte schlussendlich auf dem Estrichboden auf.

Der Estrich federte offenbar den Aufprall ganz gut ab, denn außer einer nur wenige Millimeter breiten Absplitterung am Holzrahmen hat das Fenster nichts abbekommen.

Mein Körper kann das nicht so ganz von sich sagen. Am Nacken habe ich eine Strieme davongetragen, die wir erst gar nicht bemerkten (erst gestern haben wir sie zufällig entdeckt, und es brannte an der Stelle etwa wie ein leichter Sonnenbrand), und rund um die Aufprallstelle an meinem Rücken, die man wohl guten Gewissens als Quetschung bezeichnen kann, ziert derzeit ein reichlich handtellergroßer Bluterguss meinen Astralkörper.

Nachdem wir kurz feststellten, daß ich mich noch rühren konnte und nicht blutete wie ein Schwein, haben wir unwillkürlich wie im Werbespot eines bekannten Baumarktes reagiert - zuerst wurde das Fenster auf Schäden untersucht, anschließend einfach mit der Arbeit fortgefahren. Das einzige das zählt ist das Projekt, you know ;)

Zwei Tage nach dem Ereignis etwas nüchtern betrachtet, stelle ich fest, daß ich mein Glück wohl unter anderem meiner einfach mörderischen Nackenverspannung verdanken könnte, die mich seit mehr als zwei Wochen geplagt hat und dafür verantwortlich war, daß mein Nacken steinhart war. Etwas weniger Widerstand, und das Genick hätte durch sein können. Die Verspannung ist seitdem übrigens weg, so als wäre ich bei nem 1a Masseur gewesen ;)

Die Böden sind seit gestern nun übrigens soweit fertig verlegt, es fehlen nun nur noch die Bodenleisten rundrum. Schlaf- und Arbeitszimmer bekommen auf 90° gekantete Edelstahlwinkel (20mm hoch, 30mm breit, 2mm dick) verpasst, das Wohnzimmer erhält Alu-Wandabschlussprofile von Alfer; schweineteuer das Zeuch, aber sieht einfach nur genial aus.

Heim & Haus, 15.06.2008

So, meine lieben LeserInnen, so langsam aber sicher geht das Wullachen in Sachen Umzug los. Morgen stehen die Übernahme der neuen Wohnung und das Aufmaß für die schicke neue Einbauküche an, und ich werde mit den ersten Transportfuhren loslegen.

Sinnvollerweise beginne ich mit den Kellerräumen, dort zwei Metall-Regale aufzubauen, die ich hier in den Alträumen noch unaufgebaut herumliegen habe. Im nächsten Schritt ergibt sich so schon zusätzlicher Platz für ein sinnvolles Entrümpeln - alles, was demnächst der Sperrmüll abholen soll, kann dann im größeren der beiden Kellerräume zwischengelagert werden.

Mitte Juli ist es dann soweit…. langsam aber sicher werde ich auch eine Spur fickrig :)

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