Webdeveloper, Wordpress, 15.08.2008

Für alle WordPress-nutzenden Blogger, denen es in ihren eigenen Dashboards bisher entgangen ist: die Freigabe der Version 2.6.1 ist erfolgt, die wesentlichen Kinderkrankheiten von WP 2.6.0 sind damit behoben (dem Vernehmen nach wurden gut 60 Bugs behoben), und damit sollte ein Umstieg auf die neue Version nun wohl einigermaßen reibungslos und schmerzfrei vonstatten gehen können.

Mutig wie ich bin habe ich mich mal ins kalte Wasser gestürzt und auch hier das Upgrade gewagt. Bisher siehts gut aus, sogar mein inzwischen ja schon lange nicht mehr weiter gepflegtes Binary Blue Theme (ich weiss, seufz - ich komm einfach net mehr wirklich dazu :( ) lüppt immer noch wie ne Eins.

Apropos BB - denke die Weiterentwicklung daran stell ich nun auch mal offiziell ein, außer Spam (und der in Massen) ist auf der dazugehörigen Static Page und im Supportforum auch schon ewig kein Kommentar oder Beitrag erschienen. Werde mich daher wohl eher mal dransetzen und die Codebasis nutzen, um mir hier was komplett neues aufzubauen. Dann kann ich auch die heilige Kuh namens Abwärtskompatibilität schlachten, den ganzen alten Coderotz rauswerfen und insbesondere ein neues HTML-Template stricken, welches abschließend mit CSS “angezogen” wird.

Heim & Haus, 03.08.2008

Wie ihr ja wisst, habe ich zusammen mit einem guten Freund in meiner neuen Mietwohnung Laminatboden verlegt. Da eine fachgerechte Verlegung von Klicklaminat in der Regel bedeutet, den Belag schwimmend zu verlegen (für den Laien: das bedeutet, der Bodenbelag wird nicht auf dem Untergrund fixiert, sondern “schwimmt” auf ihm. Dabei ist sehr wichtig, daß der Belag auch an keiner Wand oder Rohrleitung anstößt), hieß das natürlich auch sich Gedanken über passende Fußbodenleisten zu machen.

Blöderweise sind bei der Kernsanierung der Wohnung hier schon Fußleisten aus Holz in allen nichtgefliesten Räumlichkeiten verlegt worden, die rauszureißen überhaupt keine gute Idee gewesen wäre. Die scheinbare Alternative, Fußleisten und Türzargen mit Hilfe einer Schattenfugensäge passend auszuklinken und das Laminat dann drunterzuschieben war auf den zweiten Blick ebenfalls nicht tauglich, denn auch dies hätte ja eine Beschädigung der Mietsache bedingt, die ich teuer bei einem eventuellen zukünftigen Auszug wieder hätte reparieren müssen. Letztlich blieb also nur eine Chance, nämlich etwas vor den schon vorhandenen Leisten zu befestigen. Klassische Viertelstäbe wären aber mit mehreren Nachteilen belegt:

  1. die üblichen 14mm-Stäbe sind zu schmal
  2. die meisten finanziell erschwinglichen Viertelstäbe sehen einfach schäbbich aus
  3. die Viertelstäbe an den Fußleisten zu befestigen hätte fast zwingend ein Annageln bedingt, also wieder eine Beschädigung der Mietsache
  4. ich hätte an allen Wänden zusätzliche Fläche verloren, es wäre sogar fast nicht mehr möglich, Möbel bis genau an die Wand zu schieben (oder etwa Bücherregale an der Wand zu befestigen)

Ergo: Viertelstäbe fielen ebenfalls flach. “Was tun”, sprach Zeus, und mein guter Freund aus der metallverarbeitenden Industrie hatte die zündende und überaus designträchtige Idee, doch kurzerhand Bänder aus poliertem Edelstahl mit 1,5mm Materialdicke im rechten Winkel zu kanten und diese mit Sanitärsilikon seitlich an die vorhandenen Holzfußleisten zu kleben. Der kundige Leser hat in einem meiner letzten Posts auch schon Hinweise auf diese Lösung vorgefunden, denn die Vorteile dieser Idee liegen auf der Hand:

  1. Es kostet nicht wesentlich mehr als jede erdenkliche Alternativlösung
  2. Die Befestigung mit Silikon ist absolut beschädigungsfrei und daher komplett reversibel
  3. Man verliert keinerlei Stellfläche
  4. und: es sieht extrem stylish aus

Gesagt, getan, großzügig gemessen und die Edelstahlleisten organisiert. Lediglich im Wohnzimmer haben wir weitgehend (bis auf einige wenige Ecken und die Nische hinterm Heizkörper) auf professionelle Wandabschlussprofile von Alfer gesetzt. Und damit dieser Einrichtungstipp auch nachvollziehbar wird, habe ich hier zwei Fotos für euch:

Mit Hilfe einer Flex kann man die Stahlprofile auch problemlos auf Gehrung zuschneiden
Auch Ausklinkungen an komplizierteren Stellen wie etwa am Türrahmen sind dank der Flex kein Problem

Auf dem oberen der beiden Fotos sieht man nicht nur sehr schön die besondere Struktur des polierten und versiegelten Edelstahls, sondern auch noch ein Stück mit Schutzfolie, die dabei hilft, während der Verlegung und Wandbefestigung auf der Oberfläche keine fettigen Fingerpratzen zu hinterlassen.

Was meint ihr zu dieser Lösung? Ich finde das Resultat sehr stylish und professionell. Und daß die Montage dank Silikonkleber vollkommen beschädigungsfrei vonstatten geht, ist das Sahnehäubchen auf dem Bonbon.

Heim & Haus, 02.08.2008

Gestern abend habe ich das Kapitel meiner alten Wohnung abschließen können - die Übergabe der Wohnung an meine Nachmieterin ging über die Bühne. Nur drei Tage vor meinem Umzug meldete sich aus heiterem Himmel eine Interessentin und erkundigte sich nach einem möglichst kurzfristigen Besichtigungstermin. Wir vereinbarten ursprünglich den Sonntag nach dem Umzug. Allerdings ergab es sich zeitlich ganz günstig, daß wir den Termin kurzfristig auf Donnerstag vorziehen konnten. Die junge Dame war sehr angetan von den Räumlichkeiten, und als sie hörte, daß ich ihr zusätzlich Einbauküche und Waschmaschine unentgeltlich dalassen würde, war sie erst recht begeistert.

Sie sagte zu, daß sie die Wohnung nehmen und sich gleich am nächsten Tag bei der Deutschen Annington melden wolle. Tags drauf traf ich dann meinen Ansprechpartner von der Annington zufällig auf der Straße, und er bestätigte mir, daß die gute Frau die Wohnung zugesagt hat. Zusätzlich meinte er, möglicherweise böte mir das sogar die Gelegenheit, aus meinem alten Vertrag um einen Monat früher als per Kündigungsfrist vereinbart herauszukommen, sofern ich es einrichten könne, die Wohnung noch im Juli zu übergeben.

Das sollte nicht weiter schwierig werden, denn schon bei der Erstbesichtigung hatten wir uns darauf geeinigt, gemeinsam nach einem auch an meiner Küche interessierten Nachmieter zu suchen, und im Gegenzug würde ich keinerlei Renovierungen in der Wohnung vornehmen müssen außer den schon etwas älteren Teppichboden herauszureißen (Diese Vereinbarung hatte für mich zwei Vorteile - ich musste mich nicht um die Entsorgung der alten Küche kümmern und ersparte mir die “in meinem alten Mietvertrag sind ungültige Schönheitsreparaturklauseln, daher muss ich eh nichts machen”-Karte spielen zu müssen. Es ist halt doch stets zu bevorzugen, wenn zwei Vertragspartner sich einvernehmlich und freundlich miteinander einig werden, ohne daß eine Partei die Rechtskeule schwingen muss.).
Ich sagte also zu, das das kein zeitliches Problem werden sollte.

Am 12. Juli fand dann ja der Transport meiner sperrigen Möbel statt, und auch an diesem Tag trafen wir den Annington-Ansprechpartner wieder. Er erkundigte sich nach dem Verlauf des Umzugs, und plötzlich hatte er eine Eingebung, entschuldigte sich kurz um zu telefonieren und teilte mir drei Minuten später dann mit, daß meine Nachmieterin gern auch den Teppichboden übernehmen würde, auch wenn dieser schon recht alt wäre. Damit reduzierte sich mein Aufwand in der alten Wohnung ja nun auf fast nichts. Ich habe den Boden bloß nochmals mit dem Teppichreiniger bearbeitet und einmal gründlich geputzt, und das wars dann auch schon, ich war übergabebereit.

Letzten Mittwoch kam schließlich der erwartete Anruf, wir vereinbarten die Übergabe am Abend des ersten August. Alle Beteiligten waren pünktlich, die Übergabe inkl. Ablesen der Stromzähler, Schlüsselübergabe und Unterzeichnung des Übergabeprotokolls war nur eine binnen weniger Minuten abgewickelte Formsache. Reibungsloser konnte es wirklich nicht mehr laufen. Und ich bin nun tatsächlich einen Monat vor der Zeit aus dem Altvertrag herausgekommen - gespartes Geld, das ich nun beispielsweise in zusätzliche Ausstattung meines neuen Domizils investieren kann ;)

Manchmal muss man auch einfach Glück haben…. wenn’s schon in anderen weltlichen Belangen nicht klappen will….

Webdeveloper, 01.08.2008

Ein Problem, welches ich seit den letzten Betaversionen von Firefox 3 erstmalig festgestellt habe, findet sich selbst in der aktuellen Release 3.0.1 (deutsch wie englisch) immer noch wieder und wird anscheinend hartnäckig von den Entwicklern ignoriert: es kommt bei einer Vielzahl von Anwendern von FF3 regelmäßig vor, daß ein normales Beenden des Browsers (egal ob über die GUI-Schaltfläche oder über Datei/Beenden) nicht dazu führt, daß auch der Prozess sauber aus dem Speicher entfernt wird. Im Ergebnis findet man dann als Anwender beim nächsten Versuch, Firefox wieder zu starten, ein Popupfenster mit dem Titel “Close Firefox” auf dem Schirm, daß ein nicht antwortender Firefox-Prozess gefunden wurde, den man über den Taskmanager bitteschön selbst abschießen möge.

Verfährt man mit diesem Prozess wie geheißen, kann man Firefox anschließend problemlos wieder starten. Ebenso hilft natürlich auch einfach ein Reboot des Rechners. Stellt sich nun die Frage, was da schief läuft.

Ich habe das große Orakel befragt, und es liefert einige Treffer zu Diskussionen über genau dieses Thema, doch bis dato gibt es offenbar keine Lösung. Schlimmer, anscheinend wird das Problem seitens Mozilla-TEAM nicht als Bug akzeptiert, obwohl es durch die Diskussionen und eigene Recherche meinerseits nach der Ursache inzwischen haufenweise Anhaltspunkte gibt, die eine zuverlässige Reproduzierbarkeit des Problems ermöglichen:

  • Ich habe auf den bei mir betroffenen zwei Systemen (Dienstrechner und -notebook) einen eindeutigen Zusammenhang mit der automatischen Aktualisierung von Addons wie Adblock+ und insbesondere Noscript festgestellt. Führe ich nicht eigenhändig nach dem Auffinden einer neuen Version von Noscript dieses Update und den Neustart des Browsers durch, sondern überlasse dies dem Browser selbst, ist das bei mir quasi die Garantie, daß der Prozess im Taskmanager hängen bleibt.
  • An den Addons im Allgemeinen bzw. an Noscript und Adblock+ im Besonderen kann es auch nicht liegen, denn das Phänomen wurde von etlichen Usern auch mit frischen, jungfräulichen Vanilla-Profilen und -installationen festgestellt.
  • Bei einigen Usern zeichnet sich ein Zusammenhang mit einer im Moment des Browserbeendens noch geöffneten oder kurz zuvor geschlossenen SSL-Verbindung ab. Dies passt prima zum automatischen Update der Addons, denn diese Verbindung findet ebenfalls über HTTPS/SSL statt.

Nichts desto trotz wird das Problem bisher offenbar hartnäckig ignoriert. Gut, es gibt einen Workaround, und man kann durch Deaktivieren des automatischen Updates der Addons die häufigste Ursache des Problems auch zuverlässig vermeiden, von einer echten Problemlösung ist das aber noch weit entfernt. Hoffen wir mal, daß die Mozillajungs nicht weiter so merkresistent bleiben und die echte im Code schlummernde Problemursache zügig beheben.

Update 26.01.2009: Das Problem besteht auch mit FF 3.0.5 nach wie vor. Nach den Erfahrungen vieler Kommentatoren dieses Beitrages scheint es einen Zusammenhang mit Adblock Plus zu geben. Ich für meinen Teil nutze zwar natürlich ebenfalls Adblock Plus, das Problem tritt aber auf sämtlichen meiner Installationen prinzipiell dann auf, wenn Noscript mal wieder aktualisiert wurde (was leider nahezu jeden Tag passiert).

Update 01.03.2010: Erstaunlich viele Besucher melden in letzter Zeit, daß Sie das Problem damit lösen konnten, eine Winamp-Erweiterung für FF deinstalliert zu haben. Offenbar ist dies eines von mehreren Addons, die ein sauberes Beenden selbst mit FF 3.5 noch verhindern. Noscript zählt inzwischen nicht mehr zu den von mir ins Auge gefassten Problemverursachern. In meinen Installationen ist das Problem seit nunmehr einem Dreivierteljahr nicht mehr aufgetreten.

Datensch(m)utz, 17.07.2008

Sieht so aus als hätt’ ich mir ‘nen virtuellen Stalker angelacht. Vorhin bin ich bei der Durchsicht einiger Referrer-Logs auf einen Backlink aufmerksam geworden, der insofern sehr seltsam ist, daß der auf meine zwei Blogs verweisende Backlink in jenem Gästebuch definitiv nicht von mir stammt. Was die Sache erst richtig pikant macht ist die angegebene Emailadresse, die auf eine nicht mir gehörende Domain hindeutet.

Offensichtlich kennt der Urheber jenes Kommentars aber meinen vollständigen Namen und zumindest die Adressen meiner beiden Blogs. Und da stellt sich mir doch die Frage, was das Ganze soll. Ist nun in diesem Fall da nicht so, daß sich da jemand als ich ausgegeben hat um rumzuflamen, aber faktisch ist das inhaltlich ein klassischer Spamkommentar. Sinngehalt mehr als zweifelhaft.

Ich hoffe mal, das fängt nicht an sich querbeet demnächst zu häufen, denn auf diese Art von Identitätsdiebstahl kann ich mal so überhaupt nicht. Werde also mal eine virtuelle Akte öffnen und derlei Material sammeln, um ggf. Strafanzeige zu stellen. So geht es ja nun nicht…..

Pages:  « 1 2 3 4 5 6 7 ...69 70 71 »