Kaum ist die spektakuläre Auktion um die letzten 1.000 Pixel der Milliondollarhomepage beendet und legt sich der Medienrummel wieder etwas, ist die Seite auf einmal nicht mehr zu erreichen.
Und das schon seit Tagen! Da stellt sich doch glatt die Frage, wie da die vollmundigen Versprechungen zu bewerten sind, die der Betreiber großformatig und oft genug propagiert hat, die Seite definitiv und “guaranteed” die nächsten fünf Jahre online zu halten.
Die Angelegenheit stinkt nicht nur letztlich wegen der mehr als chaotisch verlaufenen Auktion gewaltig. Keiner kann mir erzählen, er sei nicht binnen fünf Tagen in der Lage, selbst bei Totalausfall des Webservers ruckzuck entsprechenden Ersatz zu beschaffen – vor allem mit mehr als einer Million US-Dollar im Rücken
War die Milliondollarhomepage also am Ende doch nur eine riesige Gelddruckmaschinerie, die es – quasi in einer Abart zur Abwechslung funktionierenden viralen Marketings – nur verstanden hat, die Blogosphäre als Marketing-Sprachrohr effizient zu missbrauchen?
2 Kommentare
Thomas
19.01.2006 von 11:58 (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Schau mal hier:
spiegel.de/netz...,395952,00.html
Es sieht so aus, als hatte das ganze andere Gründe!
CountZero
19.01.2006 von 12:30 (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
jein
den server abschalten und dann einfach behaupten, man würde erpresst, das kann jeder. mir kann niemand erzählen, der gerade ne million dollar einkassiert hat, daß er nicht in der lage wäre nen provider aufzutreiben, der genug knowhow mitbringt um diese denial-of-service-attacken abzufangen.
die angelegenheit stinkt, daran ändert sich nichts