Robert Basic und Ramses101 vom blindtext prophezeien den Markenburnout im Fall werbeblogger gegen der-Heidi-Klum-ihr-Herr-Papa, doch ich bin da eher anderer Meinung.
Ich gehe weniger von einer Schädigung der Marke “Heidi Klum” aus als vielmehr davon, dass der gute Herr Papa sich einfach und schlichtweg so lange und hartnäckig der öffentlich dokumentierten Lächerlichkeit preisgibt, dass er sich für einen längeren Zeitraum nicht mehr auf die Straße trauen kann, ohne dass die Leute lauthals lachend mit dem Finger auf ihn zeigen.
Merke: Realitätsverzerrungsfelder und hartnäckige Knowhow-Verweigerung zahlen sich eigentlich grundsätzlich und per definitionem nie aus
2 Kommentare
ramses101 sagt:
07.01.2006 von 21:50 (UTC 0 )
Gemach
Niemand geht davon aus, dass Herr Klum es tatsächlich schafft, die Marke zu zerstören. Dafür hat sie zu viel Sympathie und vor allem Potential zur Selbstironie (könnte noch immens wichtig werden!). Aber der Weg, den Herr Klum beschreitet, widerspricht allen Regeln des Marketings und vor allem des Krisenmanagements. Wäre die Marke nicht so robust, hätte sie es verdammt schwer.
CountZero sagt:
07.01.2006 von 22:47 (UTC 0 )
darauf wollte ich ja eigentlich hinaus – der gute mann demontiert sich im grunde genommen nur selbst im rampenlicht der weltöffentlichkeit. aber wie heißt es so schön? besser es wird schlecht über einen geredet als überhaupt nicht