So ein Zufall, nur wenige Tage nach den kurzen Gedanken zur intelligenzfördernden Wirkung eines Vollrausches stolpere ich heute über die jüngst vergebenen Darwin Awards 2007, und wie der Teufel es will, ging der erste Platz dieses Mal an einen Texaner – für die bravouröse Glanzleistung, sich von seiner eigenen Gattin sage und schreibe drei Liter Sherry rektal verabreichen zu lassen (sic!), da eine Zufuhr des Gesöffs auf klassischem oralem Weg aufgrund seiner Schluckbeschwerden unangenehm für ihn war. Diese ungewöhnliche Form von Getränkeaufnahme führte folgerichtig zu einer letalen Alkoholvergiftung, gemessen wurden sage und schreibe 4,7 Promille.
Doch nicht nur die Amis, auch wir Deutschen scheinen ab und an große Meister hervorzubringen, die es auf vorzügliche Weise verstehen, sich selbst aus dem Genpool zu entfernen: Anfang Januar 2007 suchte ein Berliner eine unkonventionelle Lösung für ein Maulwurf-Problem auf dem Grundstück seiner Ferienwohnung im Baltikum. Er kam auf die nachgerade elektrifizierende Idee, das Maulwurfproblem sozusagen mit einem Schlag zu lösen – er rammte Metallpfähle in den Boden, um diese anschließend das örtliche 380-V-Netz daran anzubinden. Im Gegensatz zu dem 63-Jährigen (dummerweise hatte er, dem Alter nach zu urteilen, damit wahrscheinlich ausreichend Gelegenheit, sein genetisches Material noch unter die Leute zu bringen) hat der Maulwurf diesen Schlagabtausch wohl überlebt.
Ich kann mir nicht helfen, irgendwie erinnert mich beides an die vor Jahren von mir berichtete Episode mit dem Schwulenpärchen, dem Hamster und den Streichhölzern
2 Kommentare
Bastian sagt:
28.01.2008 von 16:55 (UTC 0 )
Laut Gerüchteküche geht es dem Hamster gut. Er leidet jedoch an einer nicht heilbaren Rektal-Phobie. Tja
.
Meine Ecke sagt:
28.01.2008 von 17:18 (UTC 0 )
Na ja,…. nett ist der Mann nicht