Meine “Karriere” als PaidPost-Schreiberling über den Anbieter reviewme.com läßt sich überraschend gut an. Nicht nur, daß jener erste Review heute und somit sehr schnell “approved” wurde, ich hatte heute auch schon die erste Anfrage eines Drittanbieters im Postfach. Bei näherer Betrachtung gefiel mir das Angebot von Lastminute Auctions ganz gut, und somit stellt dies hier den dazugehörigen Review dar.
Bei Lastminute Auctions handelt es sich vom Prinzip her um eine Aufbereitung einer Idee, die wohl den meisten Nutzern von eBay schon einmal im Kopf umgegangen ist – “wäre das nicht toll, auf einen Blick alle in Kürze endenden Auktionen zu sehen, die man noch für einen Euro absahnen kann?”. Genau diese Idee setzt die ausschließlich durch Werbung finanzierte Seite in die Praxis um. Die zwei Hintermänner der Seite, Jürgen Horn und Mike Powell, versuchen praktisch alle Auktionen zu listen, die innerhalb der nächsten sechzig Minuten enden und deren Höchstgebot aktuell bei einem Euro liegt. Und das gelingt ihnen insgesamt ziemlich gut, wie ich bei einem ausführlichen Testlauf feststellen konnte.
Nicht nur, daß die Seite sehr schnell ist, dank der an eBay (oder “die elektrische Bucht”, wie ich sie bevorzugt nenne) angelehnten Kategorisierung der Artikel findet man sich sehr schnell zurecht, und neben aktuellem Gebot einschließlich Anzahl der Gebote (null oder 1) findet man auch Restlaufzeit und Porto plus Versand (laut Auktionsheader) gelistet.
Allerdings muss man sich das Filtern des ganzen Schrotts, der auf diese Weise nach oben gespült wird, wohl oder übel noch selbst auferlegen; das kann man aber schwerlich der Seite zur Last legen, da diese nicht nach Inhalt filtert (und dies konzeptionell auch gar nicht könnte). Dennoch sind auch richtig gute Schnäppchen zu finden, da durch die Funktionsweise der Seite insbesondere auch die beliebten Tippfehler-Auktionen zu Tage gefördert werden. Dieser Pluspunkt ist aber auch gleichzeitig einer der größten Schwachpunkte des Konzepts – denn je bekannter und beliebter Lastminute Auctions wird, desto schwieriger wird es in Zukunft wohl werden, mit diesem “Geheimtipp” noch gute Schnäppchen angeln zu können. Viele Hunde sind halt des Hasen Tod, daran ist nichts zu ändern.
Ich konnte keinen Pferdefuß im Hinblick auf die Nutzung der Seite ausmachen, da man sich nirgends registrieren muss, und die eBay-Logindaten bleiben natürlich ebenfalls da, wo sie hingehören – im eigenen Gedächtnis bzw. ausschließlich auf der eBay-Website selbst. Derzeit gibt es die Seite in fünf Geschmacksrichtungen (will sagen: Sprachen), denn neben Deutschland werden auch die USA, England und Australien auch noch Italien berücksichtigt. Weitere Sprachen sollen nach Auskunft der Betreiber nach und nach folgen.
Einen Kritikpunkt an der Seite habe ich aber trotzdem zu äußern – das Character Encoding der Seite stimmt nicht – obwohl der Browser UTF-8 erwartet, sind die Texte in ISO 8859-1 codiert, was zu den für deutstche Sonderzeichen typischen Hieroglyphen führt.
Ich bin zwar selbst nicht mehr so der große Ebaynutzer wie früher einmal, der derzeitige Nutzen von Lastminute Auctions ist jedoch unbestritten, wenn man schnäppchengeil ist.
Dieser Artikel ist ein von reviewme.com gesponsorter Beitrag, entspricht jedoch vollkommen meiner unverfälschten Meinung.
1 Kommentar
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Bernd Karlow sagt:
01.06.2007 von 13:51 (UTC 0 )
Ich habe die Seite ausprobiert. In der Tat muss man einige Daten eingeben, bevor man überhaupt teilnehmen kann. Mir geht es eher darum, ein tolles Schnäppchen bei ebay zu machen. Und dies löse ich in der Kombination von einem Bietagenten und der kostenfreien Tippfehlersuche auf http://www.schnappjagd.de. Die Ergebnisse sind verblüffend gut und über das ein oder andere Schnäppchen wird auch berichtet. Also, ich kann nur empfehlen, probiert die Schnäppchen – Jagd unter http://www.schnappjagd.de einfach mal aus.
Bezahlte Blogposts - moralisch vertretbar? | kreativhabitat weblog sagt:
08.01.2007 von 10:11 (UTC 0 )
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