Der Stromausfall, der weite Teile Europas gestern abend nach 22:15 erwischt hat, und dessen Ursache immer noch nicht abschließend geklärt ist, ging an mir weitgehend unbemerkt vorüber. Allerdings nicht vollkommen unbemerkt, denn im Verlauf des Tages ging bei mir zwar nicht das Licht aus, dafür aber mehrfach die Route im Internet.
Will sagen, meine Verbindung blieb bestehen, und vorhandene Verbindungen zu anderen Peers wurden ebenfalls aufrecht erhalten (z.B. meine Messaging-Verbindungen), jedoch war es mehrfach für jeweils rund 20 Minuten nicht möglich, Server wie heise.de oder meinen eigenen Webserver zu erreichen. DNS-Auflösung klappte aber weiterhin einwandfrei, und einige Traceroutes zeigten einwandfrei an, daß irgendwo auf der Route wichtige Knotenpunkte platt waren.
Zwar behaupten die Medien, es sei bisher noch nichts von größeren Rechner- oder Netzwerkausfällen bekannt, doch ich sehe hier einen eindeutigen Zusammenhang. Das Blöde daran ist nur, daß meine Route das erste mal schon zur Mittagszeit platt war. Und weitere Anzeichen waren starke Störungen im TV-Netz, wie ich mir habe sagen lassen. Letztere sind übrigens auch jetzt noch nicht komplett verschwunden.
Naja, ein gutes hat der Beinahe-Europa-Blackout jedenfalls sicher: es dürfte in einigen Regionen nächstes Jahr zu einem unerwarteten Babyboom kommen (“Schatz, Strom ist ausgefallen, Fernsehen geht nich, lesen kann ich auch nich im Dunkeln, Was tun wir denn heute abend?” – “Lass uns doch ein Kind machen” – “OK”),
1 Kommentar
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BrummBär sagt:
05.11.2006 von 20:27 (UTC 0 )
Naja, ein Stromausfall bedeutet doch nicht, daß “nix mehr geht”!
Zum einen gibt’s sowas wie Notebooks, diese Kisten, welche ‘ne eingebauten Akku besitzen und somit – zumindest für eine gewisse Zeit – keine permanente Stromversorgung brauchen.
Und auch das Problem mit der Internetanbindung ist ohne Strom lösbar: Handys bringen – GPRS und UMTS sei Dank! – einen auch ohne Strom in Verbindung mit anderen bzw. ins Internet.
Sosehr ich einen Babyboom in Deutschland begrüßen würde:
Auch mit einer Taschenlampe oder bei Kerzenschein läßt sich prima lesen, wenn man auch für längere Zeit soetwas nicht befürworten kann – es sei denn, man wollte schon immer seinen Augenarzt durch einen Besuch wieder erfreuen.
Uwe tippt. » SEO Zeitgeist November 2006 sagt:
05.11.2006 von 21:53 (UTC 0 )
[...] …ist nun live und generiert, wie bereits im Oktober, eine sich automatisch aktualisierte Hitliste der Top SEO Keywords (bis 10.11. eine Top 500, danach Top 1000). Derzeit sind alle Keywords im Bezug auf den kommenden Advent und Weihnachten sowie alles was mit Geschenken zu tun hat im Trend. Da die Werte sich auf die ersten Tage im November beziehen, schoss natürlich auch das Debakel betreffend dem “Stromausfall” und der neue Comedy-Streifen Borat in die Top 500. Bookmark: [...]