Deutsche selbsternannte “Sicherheitsexperten” schießen gerade offenbar mal wieder einen Vogel ab – bzw. wollen mit “hoch wirkungsvollen” Maßnahmen verhindern, daß gewisse terroristische Elemente Flugzeuge als Bleienten mit Kernkraftwerken als Angriffsziel mißbrauchen.
Wie neben Heise Online auch die klassischen Medien heute berichten, liegen offenbar Pläne vor, Kernkraftwerke bei einem drohenden Angriff einzunebeln und/oder das GPS-Signal zu stören (“jammen”), um den “angreifenden” Fliegern das Zielen zu erschweren
Dumm nur, daß, wie Heise sehr schön argumentiert, die deutsche AKW-Dichte so hoch und moderne Flugzeuge so schnell sind, dass man damit faktisch GPS in Deutschland flächendeckend “jammen” müßte, von den wunderschön aus etlichen km Entfernung schon zu erkennenden “Nebelbänken” mit AKW-Form mal ganz zu schweigen.
Fazit: mal wieder ganz großes deutsches Tennis
1 Kommentar
sven sagt:
17.09.2005 von 22:02 (UTC 0 )
ööhm … ich wohne ca. 10 km von neckarwestheim entfernt. auf die idee, dass atomkraftwerke als [FLOSKEL]potenzielles ziel für terroristische anschläge[/FLOSKEL] genutz werden könnten bin ich noch nicht gekommen. der vorteil bei einem solchen anschlag auf neckarwestheim wäre, ich würde es garnicht mitbekommen